Paulshöhe-Schwerin.de
Der ehemalige Sportplatz Paulshöhe im Schweriner Stadtteil Ostorf wird ein Wohngebiet. Im Jahr 2010 beschloss die Stadtvertretung die Verlagerung des Fußballsports von der Paulshöhe in den Sportpark Lankow. Nach intensiver Diskussion, ob der Sportplatz doch als Spielstätte erhalten bleiben könne, wurde 2018 der Bebauungsplan "Wohnpark Paulshöhe" aufgestellt und damit das B-Plan-Verfahren eingeleitet. Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung diskutierte im Herbst 2020 ein elfköpfiges Dialogforum über die Details der künftigen Wohnbebauung und formulierte Empfehlungen, denen die Stadtvertretung am 8. November 2021 in geänderter Form zustimmte. Auf dieser Basis wird eine Agenda für das weitere Planungsverfahren erarbeitet. Für das gesamte Quartier wird ein städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt.
Landtag M-V lehnt NPD-Antrag zum Erhalt des Sportplatzes einstimmig ab
Der Antrag der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern zu Erhalt des Sportplatzes wurde am 1. Juli 2011 von allen anderen Fraktionen einstimmig abgelehnt. Nach Ansicht der NPD verfüge die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern nicht über eine repräsentative und einer Landeshauptstadt würdigen Sportstätte. Daher solle die Landesregierung ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Sports in Schwerin setzen und endlich ein politisches Signal zur Weiterentwicklung und -nutzung einer einmaligen Sportstätte abgeben. In der Debatte betonten die anderen Landtags-Fraktionen, "das genannte Sportgelände fällt alleinig in den Verantwortungsbereich der Stadt Schwerin und deren Vertreter. Der vorliegende Antrag entzieht sich in jeder Weise einer Entscheidung auf Landesebene."
Laut Plenarprotokoll kam es zu Pöbeleien und Provokationen seitens der NPD-Abgeordneten. Nach drei Ordnungsrufen durch die Landtagspräsidentin wurde die NPD schließlich von der Landtagssitzung ausgeschlossen. Die verbleibenden Abgeordneten lehnten den NPD-Antrag einstimmig ab.
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